Hagelkreuz Buschhausen
Das Hagelkreuz in Buschhausen wurde restauriert
Das Hagelkreuz in Buschhausen wurde dank des Engagements des Bürgers Klaus Bielecki kürzlich liebevoll restauriert und jetzt auch offiziell vorgestellt.
Das Kreuz, anfangs noch aus Holz, als Gedenk- und Sühnestätte hat seine erste gesicherte schriftliche Erwähnung im Jahr 1571 als Wegemarke für die Grenze von zwei Flurstücken. Im Jahre 1772 wurde das Kreuz aus Stein errichtet. Es hattte alle Kriege unbeschädigt überstanden, allerdings hatten Vandalismus, Korrosion durch Umwelteinflüsse ihre Spuren hinterlassen.
1929 ging das Grundstück mit dem Hagelkreuz in das Eigentum der Stadt Oberhausen über. Der Oberhausener Klaus Bielecki und das damalige Ratsmitglied Helmut Mettler hatten im Jahr 1982 die Restaurierung und damit den Erhalt des Kreuzes veranlasst.
Das Hagelkreuz Buschhausen wurde am 14. März 1986 als Denkmal D 037 in die Liste der Stadt Oberhausen eingetragen und somit zu einem „Kunstwerk im öffentlichen Raum“ - in der Zuständigkeit des Bereiches Kultur. Die Außenanlagen des Kreuzes wurde jahrzehntelang durch die Buschhausener KAB gepflegt und obliegt nun der Pflegehoheit der Stadt Oberhausen.
Klaus Bielecki ist im Jahr 2021 an die Untere Denkmalbehörde herangetreten, da am Korpus eine Hand beschädigt war. Die Brüder Martin und Ulrich Kretschmer hatten die Restaurierung des Kreuzes veranlasst und auch die Kosten dafür übernommen. Im weiteren Verlauf wurde auch der Erneuerungsbedarf der Erklärtafel mit dem Text zum Hagelkreuz erkannt, und so wurde durch Hubert Cordes der Kontakt zu den „Sterkrader Rittern e. V.“ geknüpft. Auch die Erklärtafel wurde inzwischen erneuert und der Stadt gespendet..
Anm. f. d. Red.:
Zwei Fotos ist als Datei angehängt und sie zeigen v. li.: Ulrich Kretschmer, Klaus Bielecki, Dr. Thoma Palotz (Beigeordneter), Hubert Cordes (Sterkrader Ritter e. V.), Dagmar Suda (Untere Denkmalbehörde), Klaus Algermissen, Stefan Welbers (beide Sterkrader Ritter e. V.) und Volker Buchloh (Kulturbüro) sowie die neue Erklärtafel. (Foto: Stadt Oberhausen, Tom Thöne).