St. Clemens
Die Ursprünge der Kirche gehen auf das Kloster Sterkrade zurück, das 1240 an der Stelle gestiftet wurde, an der heute die Kirche steht, wobei bereits 1150 die Gründung einer Kapelle erwähnt wird. Das erste Kirchengebäude im romanischen Stil stammt vermutlich aus der Zeit vor 1248. Im Jahr 1255 wurde dem Kloster das Patronatsrecht für die Kirche übertragen. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster am 15. Juli 1809 aufgehoben.
Im Jahr 1872 entstand ein neuromanischer Kirchenbau mit einem Westturm. Dieser wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs so stark zerstört, dass er abgerissen werden musste. Das jetzige, dritte Kirchengebäude wurde in den Jahren 1952/1953 errichtet. Es ist einer römischen Basilika nachempfunden. Ein freistehender Glockenturm wurde nachträglich 1987 errichtet.
Am 10. Februar 1965 wurde die Pfarrkirche St. Clemens von Papst Paul VI. zur Propsteikirche erhoben.